News über mich

News über mich

In den letzten Jahren habe ich unter dem Namen meiner Großmutter „Barbara Herrmann“ zahlreiche Bücher veröffentlicht.

Es sind Bücher, die einerseits einladen, an schöne Orte und Regionen mitzureisen, wie zum Beispiel den Bodensee oder das romantische Moseltal. Hier stehen außerdem menschliche Schicksale, Veränderungen und sonstige Stolpersteine des Lebens, sowie Liebe und Romantik im Mittelpunkt. Und andererseits schreibe ich Romane zum Nachdenken, Romane die gelegentlich ein wenig in die tiefgründige Unterhaltung gehen. Die Protagonisten in diesen Büchern heben oft mit einer guten Prise Humor den gesellschaftlichen Zeigefinger in Bezug auf Werte und verallgemeinerte Vorurteile. Einige Erlebnisse auf den Recherchereisen sind in kleinen Ebook – Heftchen als Reisebericht mit Tipps versehen.

 

Nie hätte ich gedacht, dass ich als Autorin ein Buch veröffentlichen würde. Dabei habe ich bereits als junges Mädchen davon geträumt.

Ich bin in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen, in Verhältnissen, die für Träumereien keinen Platz boten. Mein Vater und meine Mutter hatten ihr Zuhause im dörflichen Arbeitermilieu. Neben ihrer Akkordarbeit in einer Fabrik schufteten sie noch in der mühseligen Nebenerwerbslandwirtschaft.

Ein Schreiberling in der Familie? Unvorstellbar und eher verrückt, auch für mich. Also habe ich lediglich und immer wieder einmal davon geträumt. Ich habe mich in diesen Träumen irgendwo in einem Zimmer, an einem Schreibtisch sitzen gesehen, mit Blick in den Garten.

Und in Wirklichkeit habe ich wie meine Eltern auch, gearbeitet und gearbeitet, eine Familie gegründet, Kinder bekommen und natürlich kein Buch geschrieben und veröffentlicht. Meine Schreibversuche und kleinen Geschichten landeten allesamt in einem Schulheft und dann in der Schublade und schließlich bei irgendeinem Umzug in der Versenkung.

Bis ich im Jahre 2010 aus dem aktiven Arbeitsleben ausgeschieden bin. Plötzlich war so viel Zeit und ich musste mir viele Gedanken darüber machen, wie ich die Tage füllen kann. Ich wollte ergründen, was mir Freude machen würde, außer Lesen, Theater und sonstige Hobbys. Welche Herausforderungen es noch geben könnte. Und dann erinnerte ich mich eines Tages an meine vergessenen Träume.

Ahnungslos fing ich an, das Internet nach allem zu durchsuchen, was irgendwie mit dem Schreiben und dem Veröffentlichen zu tun hatte. In der Buchhandlung kaufte ich sämtliche Bücher, die sich mit dem Schreiben lernen beschäftigten, oder die mit der Technik des Schreibens behandelten, und dann stürzte ich mich ins Abenteuer.

Dann bekam ich täglich bestätigt, dass aller Anfang schwer ist und dennoch war mein Ehrgeiz geweckt und ich verfolgte verbissen meine Ziele. Rückschläge interessierten mich nicht. Und immer, wenn ich hingefallen bin, stand ich wieder auf. Im Laufe der Jahre habe ich nun unter den Namen von drei starken Frauen meiner Familie, mehrere Bücher in drei doch sehr unterschiedlichen Genres veröffentlicht. Nicht als Bestsellerautorin, nein, aber immer so, dass ich mich sehr darüber freuen konnte und mit den Ergebnissen zufrieden war und was noch nicht ist, das kann ja noch werden. 😉 Ein „Danke“ all denen, die mich unterstützt und begleitet haben.

Mein Fazit:

Man soll seine Träume niemals aufgeben und was fast noch wichtiger ist, ist die Erkenntnis, dass man auch in höherem Lebensalter einen anspruchsvollen Neubeginn wagen kann.

Außerdem leite ich seit Jahren „Friederickes Bücherblog“, lese und rezensiere zahlreiche Bücher für Autoren und Verlage. Das ist eine große Bereicherung und eine wunderbare Schule. Insgesamt also ein kostbarer Erfahrungsschatz.